Ballontechnik

Warum "fliegt" ein Ballon?

Das grundlegende Prinzip lautet "leichter als Luft". Die erwärmte Luft in der Hülle des Heißluftballon hat eine geringere Dichte als die Umgebungsluft. Die heiße Luft im Ballon ist somit leichter als die Luft außerhalb der Hülle. Sobald genug Tragkraft vorhanden ist, beginnt der Ballon zu steigen.

Ballon-Aufbau

Ein Heißluftballon besteht aus mehreren Einzelteilen und trotz des unterschiedlichen Aufbaus sind die Heißluftballon-Modelle von der Ausstattung her meist gleich.

Die Ballonhülle ist der tragende Teil des Ballons und dient zum Umfassen der erwärmten Luft. Sie besteht in der Regel aus speziellem, reißfesten Nylon. Durch die Beschichtung mit Polyurethan wird die Hülle luftundurchlässig. Im unteren, brennernahen Bereich befindet sich die sogenannte Nomex-Bahn, ein nichtbrennbarer Stoff.
Um die Ballonhülle sind Lastgurte gespannt, welche das tragende Gerippe bilden und die Hülle des Heißluftballons am Korb befestigen. Die Lastgurte werden vertikal und horizontal angeordnet.

Im oberen Teil des Ballons ist ein Fallschirm, auch Parachute, welcher die obere Hüllenöffnung zudeckt. Durch ziehen an der Parachuteleine, kann man diesen in den Ballon hineinziehen und der heißen Luft so das Ausströmen ermöglichen. Dies führt zum schnellen Absteigen des Heißluftballons. In der Regel haben Heißluftballons eine Fahrthöhe von ca. 150 m bis 3000 m.

Der Scoop ist ein dreieckiges Stück Stoff, welches ebenfalls aus Nomex besteht und den Brenner nur zur Hälfte umgibt. Er dient als Windschutz bei Scherwinden und verhindert so das seitliche Ablenken oder Erlöschen der Brennerflamme.

Das „Herz“ des Heißluftballons ist der Brenner. Dieser ermöglicht durch Erwärmen der Luft in der Hülle überhaupt erst das Aufsteigen sowie das weitere Steigen während der Fahrt. Üblicherweise werden die Brenner mit Propangas gespeist. Die Temperatur in der Hülle beträgt rund 80 - 100°C.

Der Korb dient als Stauraum für Passagiere, Propangasflaschen und Sicherheitsausrüstung.